Vernetzung und Austausch in Hitzacker

Länderübergreifendes Treffen der Zertifizierten Natur- und LandschaftsführerInnen 2018

 

„Alles im Fluss“ so lautete das Motto des diesjährigen Länderübergreifenden Treffens der Natur- und Landschaftsführer/innen (ZNLF) aus Schleswig-Holstein und Niedersachsen. Rund 40 Teilnehmer/innen trafen sich am letzten Aprilwochenende in der Jugendherberge in Hitzacker, um sich zu vernetzen, informieren oder sich wiederzusehen. Verschiedene Workshops boten Einblicke in die Welt der Schmetterlinge, Bionik, kreatives Schreiben, Wildkräuter und Naturkunst.


Viola „Calligra“ Schmidt und Jörg Lückemeyer stellten am Samstagabend unseren Verein und seine Arbeit in einem kurzen Vortrag vor. Das Interesse war groß. Vielen Anwesenden war der Verein unbekannt. Dies zeigt, dass Öffentlichkeitsarbeit selbst in den eigenen Reihen ein wichtiges Thema ist.

In Form eines World-Cafés konnten Ideen für eine bessere Vernetzung, ansprechendere Landschaftsvermittlung und den  Umgang mit Störenfrieden gewonnen werden. Einen krönenden Abschluss bot die Präsentation der Landschaftsansichten des Künstlers und Fotografen Claudius Schulze.

Das länderübergreifendeTreffen der Zertifizierten Natur- und LandschaftsführerInnen findet alle zwei Jahre statt und wird als gemeinsame Veranstaltung des Bildungszentrums für Natur, Umwelt und ländliche Räume des Landes Schleswig-Holstein (BNUR) und der Alfred Toepfer Akademie für Naturschutz (NNA durchgeführt. 

Übrigens: „Kreatives Schreiben“ bot unser Vorstandsmitglied Viola „Calligra“ Schmidt an.  Thema in dem Workshop war das Haiku – eine Art Gedicht in drei Zeilen. Haiku ist mehr als dreihundert Jahre alt und ur-japanisch, aber trotzdem in der ganzen Welt verbreitet. Calligra gibt bei Interesse gern ein Seminar in „Kreatives Schreiben“ zum Beispiel auf einem Regionaltreffen. Meldet Euch bei Bedarf gern.

 Hier ein Beispiel für ein Haiku:

am Rande der Galaxie
ein Pirol
besingt sein Revier

Helga Stania

25.07.18, fp / aktualisiert 12/2021 Hans Rutar

 

Visuelle Musik auf der Wiese

Visuelle Musik auf der Wiese

Fotografieren hilft Beoachten

Bei der Eröffnungsrede betonte Sandra Bartocha auch, dass Fotografieren beim Beobachten hilft. Licht, Tageszeit, Jahreszeit wahrnehmen. Die Jahreszeiten in der Vegetation erkennen. Wie so oft habe ich auch diese Ausstellung mit den Augen des Naturführers betrachtet. Der Detailreichtum der Prints ist überraschend. Dieses Bild zeigt ein Detail, aufgenommen aus dem Wiesenfoto direkt über diesen Zeilen.

Zum Spiel zwischen Gesamtsicht und Detailsicht noch ein Beispiel: Im ersten Bild sehe ich ein Schimpansengesicht, im dritten Foto einen abstrakt fotografieten Wald.

Ausstellung im Museum Schleswig

Die Ausstellung “Rythm of Nature” ist noch bis zum 11.09.2022 im Stadtmuseum Schleswig zu sehen.

Dort kann das gleichnamige Buch betrachtet und gekauft werden. Verlag und Autorin legen Wert darauf, dass die LeserInnen verwöhnt werden. Jedes Umblättern der schweren Seiten ist ein ein Erlebnis, der Unterschied zum E-Book-Reader ist haptisch fühlbar.

“Ins Nachtgrau
singt der Sprosser
das Versprechen
einer Sommerliebe”

Ins Nachtgrau singt der Sprosser ...

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